A Casa – Claudio Del Principe

AT3038009709Gebundene Ausgabe350zum AT Verlag     Gut kochen, besser essen, jeden Tag – Ein sinnliches Kochtagebuch mit 200 italienisch inspirierten Rezepten – Claudio Del Principe – A Casa, 2017 AT, Aarau Rezept – Lauwarmer Karottensalat mit Safran-Estragon-Vinaigrette Rezept – Fregola sarda ai frutti di mare – Sardische Pasta mit Meeresfrüchten Rezept – Rinderbacken in Marsalajus mit […]
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Veröffentlicht: 25.09.2017
Gebundene Ausgabe, 350 Seiten
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Gut kochen, besser essen, jeden Tag – Ein sinnliches Kochtagebuch mit 200 italienisch inspirierten Rezepten – Claudio Del Principe – A Casa, 2017 AT, Aarau

Rezept – Lauwarmer Karottensalat mit Safran-Estragon-Vinaigrette

Rezept – Fregola sarda ai frutti di mare – Sardische Pasta mit Meeresfrüchten

Rezept – Rinderbacken in Marsalajus mit Kartoffel-Pastinaken-Stampf
 
 
 
 
 
 
 
 

Das meint BuchGourmet: Kochbuch – A Casa – Claudio Del Principe

Es gibt Kochbücher, die lesen sich wie Romane. Claudio Del Principes “A Casa” ist genau so eins. Dieser “Roman” hat ungefähr so viele Kapitel, wie das Jahr Tage hat. Es ist ein kulinarisches Tagebuch. An manchen Tagen gibt es mehrere Einträge, an anderen gar keine. Außer dem alphabetischen Rezeptverzeichnis am Ende (siehe unten) gibt es keine Übersicht über den Inhalt. Es bleibt also nichts anderes übrig, als das Kochbuch von vorne bis hinten durchzulesen. Und das fällt nun wirklich nicht schwer.

Es beginnt im Januar mit mehreren Kapiteln über das Brotbacken, wie “Der Weg zum guten Brot” und “Das Backen verinnerlichen”. Es folgen ein paar winterliche Salate mit Orangen oder Wurzelgemüse, gehaltvolle Suppen und Eintöpfe und herzhafte Pastagerichte. Die Überschriften der Kapitel sind manchmal nur kryptisch, wie “Langsam geht auch schnell”, “Gebot Nummer elf” oder “Zubereitungszeit: 36 Stunden”. Das macht sehr neugierig, und schon hat man wieder ein paar Seiten verschlungen und ein Rezept mehr auf der Liste.

Die Rezepte sind zum Teil einfach im Text heruntergeschrieben, manchnal sogar ohne Zutatenliste oder genauere Angaben. Die Anleitung für das Pastateig-Grundrezept (“Poesie der perfekten Pasta”) kommt z.B. völlig ohne Mengenangaben aus. Claudio beruft sich hier auf die Erfahrung, die man für den perfekten Teig einfach braucht. “Man arbeitet sowieso genau so viel Mehl in die Eier ein, wie diese aufnehmen können”. Das ist manchmal etwas unbefriedigend, aber die Art und Weise, wie er das Ganze beschreibt ist einfach bezaubernd. Zum Beispiel die Technik des Teigknetens – mit “Eiern, die auf das Pastabrett geklopft werden bis die Schale einen feinen Riss bekommt”, “Fingerkuppen, die mit einer kreisenden Bewegung in den Mehlhaufen abtauchen” und “unbändigem Willen, es eines Tages fast so gut hinzubekommen wie die Frauen in Italien”… Für alle “streng-nach-Rezept-Köche” gibt es aber doch zu den meisten Gerichten genauere Anleitungen.

Das, was die meisten Leckereien in “A Casa” definitiv brauchen, ist Zeit. Das “Ragù” mit Beinscheiben vom Rind, die 5 Stunden in Röstgemüse, Portwein und Chianti geschmort werden zum Beispiel. Oder die göttliche Sauce mit Platterbsen und Lamm, das 7 Stunden geschmort wird, zu handgemachten Malloreddus. Oder die bei 80°C langsam gegarten Rinderbacken in Marsalajus… Das ist italienisches Slow Food vom Feinsten. Manche Gerichte sind allerdings eher der Schweizer Küche zuzuordnen, wie die “Sonntags-Doppelbürli” oder die Rösti (“Make Rösti great again!”). “A Casa” ist eben nicht nur ein italienisches Kochbuch, sondern das Küchentagebuch eines leidenschaftlichen, kochsüchtigen Italo-Schweizers. Ein Lobgesang auf die Liebe zum Kochen und absolute Empfehlung für lesehungrige Genießer.

Rezeptverzeichnis: Kochbuch – A Casa – Claudio Del Principe

  • Agnolotti al plin
  • Artischocke mit Vinaigrette und Mayonnaise
  • Artischocken und Burrata
  • Artischockensalat
  • Auberginen, mariniert
  • Auberginenaulauf
  • Baked Potato
  • Barba di frate (Mönchsbart), Sa1at
  • Bärlauchpesto
  • Béarnaise, Mayonnaise
  • Beurre noisette (Nussbutter)
  • Blecs cul gjal
  • Bohnen, getrocknete (Cannellini, Dicke, Weiße)
  • Brasato (Rinderschmorbraten)
  • Bratkartoffeln
  • Brennnessel-Gnocchi
  • Brodo (Fleischsuppe)
  • Brodo di gallina (Hühnerfond)
  • Brodo mit Erbsen
  • Brodo vegetale (Gemüsebrühe)
  • Brokkolisugo

Brot

  • Ciabatta
  • Dinkelbrot
  • Dinkel-Roggen-Vollkornbrot
  • Doppelbürli im Topf
  • Fastenwähe
  • Focaccia aus Dinkelmehl
  • Focaccia barese, mit Tomaten
  • Fougasse
  • Grissini
  • Lievito madre in coltura liquida
  • Olivenbrot, duftendes
  • Pane pugliese
  • Pizza bianca
  • Pizza pugliese
  • Sauerteigbaguette
  • Vollkornbrot
  • Vollkorn-Kleie-Brot
  • Bruschette mit Catalogna
  • Bucatini all’amatriciana (Pasta mit Tomaten-Speck-Sauce)
  • Calamaretti, geschmort
  • Calamaretti, gefüllt
  • Cappellacci mit Paprika und Auberginen
  • Caramelle mit Ricotta und Minze
  • Catalogna (Blattzichorie)
  • Catalogna-Bruschette
  • Cavatelli mit Brokkoli
  • Cavatelli mit Kichererbsen und Miesmuscheln
  • Chimichurri (argentinische Würzsauce)
  • Cicerchie (Platterbsen)
  • Cicorino-Orangen-Salat
  • Cime-di-rapa-Creme
  • Costine porchettate (Schweinefleisch), langsam gegrillt
  • Dicke Bohnen nach Bettlerinnenart
  • Entenbrust, karamellisiert
  • Essigzwiebeln
  • Estragonbutter
  • Farfalle mit Lattich
  • Fave alla poverella (Dicke Bohnen mit Minze, Zitrone und Pecorino)
  • Fegato (Kalbsleberschnitten)
  • Flädlesuppe
  • Fondue
  • Fregola sarda ai frutti di mare
  • Frittata
  • Frühlingsgemüse auf römische Art
  • Garganelli mit Tomatensugo
  • Gemüsebrühe
  • Gemüsebrühe mit Erbsen
  • Gnocchetti sardi (Malloreddus)
  • Gnocchi di ricotta
  • Gremolada
  • Hühnerfond
  • Kalbsfond
  • Kalbskoteletts
  • Kalbsleberschnitten, gebraten
  • Kalbsrippen, geschmort
  • Karottensalat
  • Kartoffelstampf
  • Kartoffel-Pastinaken-Stampf
  • Kartoffelsalat
  • Käsesandwich
  • Knöpfli mit Pilzsauce
  • Lamm, Sieben-Stunden-
  • Lammragout mit Caramelle (gefüllte Pasta)
  • Linguine Vongole
  • Linzertorte
  • Malloreddus (Gnocchetti sardi)
  • Marmelade aus Tropea-Zwiebeln
  • Mayonnaise, Béarnaise
  • Meat Pie
  • Melanzane marinate
  • Minestrone
  • Mönchsbart, Salat
  • Navicelle mit Ziegenfrischkäse
  • Nüsslisalat (Feldsalat)
  • Oktopus (Polpo) auf acht Arten
  • Omelett, klassisch (Omelette baveuse)
  • Omelett mit Trüffeln
  • Orangen, mazeriert
  • Orangensalat
  • Orangen-Tarte-Tatin
  • Orecchiette mit Cime di rape
  • Orecchietle mit Mangoldsugo
  • Ossobuco mit Gremolada und Safranrisotto
  • Pane pugliese (Grundrezept)
  • Paprikaschoten, geschmort
  • Parmigiana di melanzane (Auberginenauflauf)
  • Parmigiana di zucchine (Zucchiniauflauf)

Pasta

  • Agnolotti
  • Bucatini all’amatriciana (mit Tomaten-Speck-Sauce)
  • Cappeletti
  • Cappellaci
  • Caramelle
  • Cavatelli
  • Culurgiones (sardische Pasta)
  • Farfalle mit Lattich
  • Garganelli
  • Gnocchetti sardi
  • Knöpli mit Pilzsauce
  • Mezzelune
  • Navicelle
  • Orecchiette
  • Pasta (Grundrezept)
  • Pasta alla carbonara (mit Speck, Ei und Käse)
  • Pasta alla gricia (mit Speck und Käse)
  • Pasta e fagioli (Pasta und Bohnen)
  • Past‘ e lenticchie (Pasta und Linsen)
  • Pasta e patate (Pasta und Kartoffeln)
  • Pasta mit Blumenkohlsugo
  • Pasta mit Hähnchensauce
  • Pasta mit Kichererbsensugo
  • Pasta mit Ricottafüllung
  • Quadrettini al prezzemolo (mit Petersilie)
  • Ravioli di ricotta
  • Ravioli tondi mit Radicchio
  • Sagnarelli mit Kichererbsensugo
  • Sorpresine
  • Spaghetti alla chitarra
  • Tonnarelli
  • Tortelli di zucca
  • Trofie
  • Peperoni al forno (Peperoni, geschmort)
  • Petersilienwurzel, geröstet
  • Petersilienwurzel-Püree
  • Pizza bianca mit Stracciatella di burrata
  • Pizza e Mortazza
  • Pizza mit Mortadella
  • Platterbsen
  • Polenta mit Mangold
  • Polenta und Tomatensugo
  • Porchetta
  • Puntarelle (Spargelchicorée)
  • Puntarelle-Salat
  • Quiche mit weißen Spargeln
  • Quitten-Mostarda
  • Ragù
  • Randensalat (Rote-Bete-Salat)
  • Reis mit Erbsen
  • Rhabarbertorte, meringuiert
  • Rib-Eye-Steak
  • Ricotta selbst gemacht
  • Ricottaschaum
  • Rinderbacken in Marsalajus
  • Risi e Bisi

Risotto

  • mit Cicorino und Artischocken
  • mit Hahnenkämmen
  • mit ofengebackenem Kürbis und Pilzragout
  • mit Zucchini
  • Safranrisotto
  • Tomatenrisotto
  • Rösti
  • Rotweinbirnen

Salat

  • Artischockensalat, roh
  • Cicorino-Orangen-Salat
  • Karottensalat
  • Kartoffelsalat
  • Mönchsbart, lauwarm
  • Nüsslisalat
  • Orangensalat
  • Puntarelle-Salat
  • Randensalat (Rote-Bete-Salat)
  • Spargelsalat, roh
  • Taboulésalat
  • Salsa verde
  • Sardinen, gegrillt
  • Schmorbraten siehe Brasato
  • Schüfeli im Teig
  • Schweinebrustspitzen, langsam gegrillt
  • Schweineschmalz (Guanciale)
  • Senfsauce
  • Sorpresine mit Erbsen
  • Spaghetti alla chitarra mit Artischocken und Erbsen
  • Spaghetti alla chitarra mit Auberginen
  • Spaghetti alla chitarra mit Rindfleischragù
  • Spaghetti alla chitarra mit Sommertrüffeln
  • Spargel im Ofen gegart
  • Spargel mit Mayonnaise
  • Spargel mit Vinaigrette
  • Spargelquiche
  • Spargelsalat‚ roh
  • Spargel-Tagliatelle
  • Spinat und Spiegelei
  • Spuma di ricotta (Ricottaschaum)
  • Stampfkartoffeln
  • Suppe mit Pasta und Linsen
  • Taboulé
  • Tagliatelle mit Spargeln
  • Tarte meringuée mit Blaubeeren
  • Tarte meringuée mit Rhabarber
  • Tarte mit Bitterorangen
  • Tomatenrisotto
  • Tomatensugo
  • Tonnarelli mit Auberginen
  • Tournedos Rossini
  • Trofie mit Bärlauchpesto
  • Tropea-Zwiebel-Marmelade
  • Vacherin-Fondue mit Topinambur
  • Vignarola alla romana (Pasta mit Frühlingsgemüse)
  • Vinaigrette
  • Zucchiniauflauf
  • Zuppa di frittatine
  • Zwiebelringe‚ im Ofen geröstet

Das schreibt der Verlag: Kochbuch – A Casa – Claudio Del Principe

  • Trend Home Cooking: Alles selber machen, von knusprigem Brot über verführerische Pasta bis zu schmackhaften Saucen.
  • Ein Lob der Achtsamkeit und Sorgfalt in der Küche.
  • Kochtagebuch mit über 200 Rezepten: Slow Food all’italiana.

Dieses Buch ist für all jene, die von Trendhäppchen genug haben und der schnellen Küche, die uns Zeitersparnis als Gewinn verkaufen möchte, misstrauen. Es ist eine Liebeserklärung an Langsamkeit, Achtsamkeit und Sorgfalt. Zeit als wesentliche Zutat für mehr Geschmack. Ein Beispiel dafür ist der wundersame »Lievito Madre«, der mit einem reifen Apfel angesetzte italienische Sauerteig, aus dem ein unvergleichlich aromatisches Brot all’italiana, Pizza bianca, Focaccia oder Panettone entstehen. Nebenbei wird Pasta geformt und in göttliche Saucen gehüllt, werden aus Hülsenfrüchten Seelenschmeichler gekocht, Vergessenes wiederbelebt und viele Geschichten rund um Essen, Kochen und einfaches Geniessen erzählt. Dieses Buch erhebt das Alltägliche zum Aussergewöhnlichen. Es stillt den Hunger nach aufrichtigem Essen. Die Sehnsucht nach sorgfältig zubereiteten Gerichten. Ehrlichem Handwerk. Geduld. Sorgfalt. Liebe.

Claudio Del Principe – Freier Texter, Food-Autor und Restaurantkritiker. Sein Blog »Anonyme Köche« gilt als Perle unter den deutschsprachigen Foodblogs. Er liebt die Reduktion auf das Wesentliche – beim Kochen und Schreiben wie auch beim Fotografieren.

www.anonymekoeche.net